Toby ist am 01.12.2006 vermittelt worden!

Toby

Pointermix ca 2 Jahre alt. Kommt mit allen Menschen und Hunden klar. Muss noch viel lernen.

Hola, que tal? Das ist spanisch und heißt "Hallo, wie geht es Ihnen?".

Mein Name ist übrigens Toby und ich bin ein Pointer-Mix von gerade mal 1 1/2 Jahren.
Vor bereits vier Monaten haben mich meine herzlosen Besitzer hier abgegeben.
Ihnen war es egal, was nun mit mir passieren würde und dieser ständige seelische Druck
hat bei mir mittlerweile zu Depressionen geführt. Wen wundert's?

Abgenommen habe ich auch stark und es macht den Eindruck, dass ich über mein
Schicksal, diese Tötungsstation nie wieder lebend verlassen zu dürfen, langsam resigniere. Doch letztens, da kam eine nette Dame an meinen Zwinger.

Da ich wohl bereits schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht habe, war ich zunächst sehr ängstlich und habe mich in der hintersten Ecke versteckt und von dort das Geschehen neugierig beobachtet.
Mit Geduld und netten Worten hat Astrid von den Tierfreunden Spanien es dann doch geschafft, mich herauszulocken. Draußen war ich dann wie ausgewechselt und zeigte mich von meiner besten Seite. Um zu beweisen, wie ich mich über die Abwechslung freute, lief ich vorbildlich an der Leine und war ein lustiger, unkomplizierter Hund, der sogar mit den Afghanen-Mädels aus der Nachbarschaft geflirtet hat.

Bitte, wer möchte mir nun zeigen, dass es doch noch mehr solcher netten Menschen gibt und lädt mich zu sich nach Hause ein?
Ich freue mich riesig auf Eure Post und würde meine Reise in ein schönes Leben dann gechipt, geimpft, kastriert und auf Mittelmeerkrankheiten getestet antreten.
Der Leishmaniose-Test fiel Gott sei Dank bereits negativ aus, der Erlichiose-Test wird beim Eintreffen der ersten Post veranlasst.

Ich zähle auf Euch!
Euer Tobi

NEWS: Tobys Tests auf Leishmaniose und Erlichiose fielen negativ aus, was uns natürlich sehr freut :-).

Foto: 05.11.2006 auf der Pflegestelle

Neu:  07.11.2006

Toby ist seit heute fest im Haus, und braucht auch nicht mehr in den Zwinger, denn er leidet dort unter Terry, der mit seiner groben Art, Toby gegenüber, ihn noch mehr unter Druck setzte.

Wie es scheint, hat Toby noch nie in einem Haus mit Familie gelebt, denn er hatte Angst das Haus zu betreten, aber nach 1 Stunde, fühlte er sich wohl. Er kam gut mit den anderen Hunden klar und merkte schnell, dass er willkommen wahr. Die Stubenreinheit lässt zwar noch zu Wünschen übrig, aber das kriegen wir schon hin. Er ist immer dort, wo die Menschen sind, er schleckert jeden ab und möchte immer nur gestreichelt werden.

Wir glauben, das Toby der ideale Hund für Menschen ist, die viel Zeit für ihn übrig haben, denn er ist Dankbar für jede Zuwendung.

Terry geht es jetzt aber auch besser, denn er muss jetzt nicht mehr den Macker spielen und ist deshalb viel entspannter.

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