Ein Thema für sich:
Hundeerziehung
| Es gibt wohl kaum ein Thema über das man so kontrovers Streiten kann wie Hundeerziehung. Grundsätzlich gilt, es gibt da kein Rezept, denn jeder Hund und jeder Hundehalter ist anders. Ich werde hier kein Patent zur Hundeerziehung vorstellen, sondern nur die eine oder andere Möglichkeit der zig Methoden anreißen. Den ein oder anderen Tipp von erfahrenen Hundeausbildern, sowie die Ausbildungsmöglichkeiten in Kiel (Hundeschulen und Hundesportvereine), werde ich hier veröffentlichen. |
Wo kann ich meinen Hund ausbilden?
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| Der Hund ist ein "Egoist", denn er tut
nur etwas, wenn er ein Vorteil davon hat. Dieses kann ein Leckerli, ein
Spielzeug oder Streicheleinheiten sein. Das heißt also grundsätzlich muss
man sich diese Eigenart für die Ausbildung zu Nutze machen. Triebmittel Das Triebmittel ist abhängig von Vorlieben des Hundes und von der Geschicklichkeit des Hundeführers. Es sollte sorgfältig ausgesucht werden. Prinzipiell ist alles erlaubt an dem der Hund Interesse zeigt solange er sich daran nicht verletzen kann und es klein genug ist um es auch einmal "wegzaubern" zu können. Die folgende Liste soll nur einige Ideen ansprechen sowie deren Vor- und Nachteile klar machen. |
| Triebmittel | Vorteil | Nachteil |
| Futter | Gut für Welpen oder Hunde, die sonst nicht anders zu motivieren sind | Vorsicht bei Hunden, die zu dick sind |
| Ball, Ball an der Schnur | Gut für verspielte Hunde | Es gibt Hunde, die gaben den Ball nicht wieder her, so hat man ein neues Problem. |
| Stöckchen | Wenn man unterwegs ist, findet man schnell diese alternative | Die Verletzungsgefahr ist hoch |
| Stimme | Sehr gut, denn sie ist immer da | Unterliegt Stimmungsschwankungen |
| Der Hundführer selbst | man kann den Hund durch streicheln und tätscheln motivieren | Absolut keine |
| Zufällig erwünschtes Verhalten des
Hundes ist immer zu loben, ob mit Triebmittel, Stimme oder Streicheln.
Hierdurch lernt der Hund, das gewünschtes Verhalten für ihn positiv ist. Ob ein Hund hart im nehmen, oder ein Sensibelchen ist, dauerhaftes falsches einwirken (zu früh, zu spät) können Hunde nicht einordnen. Der Lerneffekt ist hin. Ich bin der Meinung, das von ein paar Ausnahmen abgesehen, die positive Erziehungsmethode für die Erziehung langt. Wenn der Hund zum Beispiel an der Leine ständig zieht, erreiche ich auch mein Ziel, in dem ich mit einem Triebmittel arbeite. Wenn ich aber einen Stachelwürger einsetze, muss das sehr konsequent getan werden, denn auch hier gilt, das durch falsches einwirken kein Lerneffekt erzielt wird, und der Hund lernt mit den Schmerzen zu leben. |