Tierfreunde Spanien

Hunde aus der Tötungsstation zur Vermittlung in Schleswig-Holstein:

Die Hunde von links: Terry, Polo und Scottie

Vermittelte Hunde: Toby, Huila

     Terry                 Polo          Scottie

Eine Tötungsstation - Was ist das ?

Tiere - und vor allem Hunde, haben hier in Spanien keine Lobby, sie genießen keinerlei Respekt und werden meistens nur gehalten, um auf  Haus- und Hof aufzupassen, um bei der Jagd zu helfen usw.

Die Hündinnen werden nicht sterilisiert, die Rüden nicht kastriert, meistens fristen sie die Jahre ihres kurzen  Lebens nur an der Kette oder in einem Zwinger und produzieren unkontrolliert Nachwuchs, der entweder sofort getötet, an Kinder verschenkt, oder einfach ausgesetzt wird.
Besonders nach der Jagdsaison spielen sich hier dramatische Szenen ab: Es gibt bestimmte Gebiete, meist tief im Wald, an denen Jäger ihre einstmaligen treuen Helfer töten. Nicht durch einen Gnadenschuss, sondern traditionell durch Strangulieren!

Bis es soweit kommt, werden die Hunde vernachlässigt, oft misshandelt und wenn sie nicht mehr zur Jagd taugen, einfach stranguliert oder ausgesetzt. Wenn sie "Glück" haben, landen sie nach einer harten Zeit auf der Straße, während der sie auf der Suche nach Futter und Wasser umherirren, in den Händen von Hundefängern, die sie in die Perreras bringen.

Dies sind keine Tierheime nach deutschen Maßstäben:
Oft sind sie in der Hand von privaten Investoren, die am Leid der Tiere Geld verdienen, da die Gemeinde für jeden Hund eine Kopfprämie bezahlt.

Die Tiere werden nach 21 Tagen - falls sich weder der alte, noch ein neuer Besitzer meldet - getötet.

Nach diesen drei Wochen wenig artgerechter Haltung erfolgen regelrechte Massentötungen von oft gesunden Hunden. Es spielt keinerlei Rolle, ob es süße Welpen, junge oder ältere Hunde sind. Selbst reinrassige Tiere werden in den Tierheimen getötet.

Mittlerweile gibt es aber auch in Spanien Perreras, in denen nicht mehr automatisch getötet wird und die Hunde - zumindest theoretisch - größere Chancen auf Vermittlung haben, weil sie länger in der Perrera bleiben dürfen. Aber auch so eine Perrera kann nicht uferlos Tiere aufnehmen und wenn alle Zwinger belegt sind, beginnt die große Selektion. Die ersten, die getötet werden, sind große Hunde,
ältere Tiere und Welpen.

Wir vermitteln nicht nur ausschließlich direkt aus den Perreras, sondern arbeiten mittlerweile auch mit mehreren spanischen Tierschützerinnen zusammen, die selbst Tiere aus den Perreras oder von der Straße holen. Sie sind in ihren Vierteln als Tierfreune bekannt und oft genug erhalten sie von Anwohnern Hinweise auf ein schlecht gehaltenes Tier oder auf einen herumirrenden Hund, den sie dann zu sich nehmen. Von ihrem eigenen - teilweise sehr niedrigen - Einkommen pflegen und versorgen sie die Hunde, lassen Operationen durchführen, klären Menschen über die
artgerechte Haltung von Tieren auf und wünschen sich nichts mehr, als neue Familien für ihre Schützlinge zu finden.

Wir wollen wenigstens einem Teil dieser Tiere die Chance auf Vermittlung geben; bitte sehen Sie sich die vorgestellten Hunde auf unseren Seiten an und melden Sie sich, wenn Sie einem Tier eine Zukunft schenken wollen ...

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